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Taufe auf der Ruhrtalfähre
Landrat Arnim Brux, Wittens Bürgermeisterin Sonja Leidemann, Wabe-Chef Thomas Strauch, MdL Christel Humme, NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider, Kapitän Christoph Heemann und Akkordeonspieler Ralph Hiltrop.

Schiffstaufe an der Ruhr

Am Sonntag, den 26. September 2010 , wurde die neue Ruhrtalfähre auf den Namen Hardenstein getauft. Nachdem sich die Fähre bereits zwei Monate lang im Testbetrieb befand, wurde sie nun offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Die ganze Wabe-Flotte war im Einsatz, als das feierliche Ereignis stattfand. Das neue Schiff wartete auf seinen großen Moment, während ihre kleine Vorgängerin weiterhin Fahrgäste von einem Ufer zum anderen beförderte. Bei der Ruhrtalfähre wird immer das Schiff Hardenstein genannt, das Passagiere an ihrer Haupt-Fährstelle am Ruhrtalradweg übersetzt – am Hardenstein eben. Taufe auf der Ruhrtalfähre

Die alte Fähre, die künftig auf dem Kemnader See ihre Runden zieht, trägt deshalb vorerst ihre offizielle Bezeichnung „F-131“, bis ein neuer Name für sie gefunden ist. Das Freizeitzentrum Kemnade initiierte dazu bereits einen Namenswettbewerb.

Eine Schiffstaufe an der Ruhr ist natürlich ein besonderes Ereignis. Daher fanden sich auch prominente Gäste ein, um den Taufakt zu begleiten. Arbeitsminister Guntram Schneider, Bundestagsabgeordnete Christel Humme, Bürgermeisterin Sonja Leidemann und Landrat Arnim Brux schunkelten gemeinsam mit den Vertretern der Wabe, Thomas Strauch und Christoph Heemann, zu den Klängen von Akkordeonspieler Ralf Hiltrop.

Nach einigen kurzen Glückwunschreden griff die Bürgermeisterin zur Flasche und tauft die neue „Hardenstein" mit den Worten: „Schiff Ahoi, und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!" Aus Rücksicht auf die im Sommer hier badenden Kinder hatte Thomas Strauch sie gebeten, die Flasche nicht zu zerschlagen, wie es sonst bei Schiffstaufen üblich ist.

Um Viertel vor drei legte das frisch getaufte Boot zu seiner offiziellen Jungfernfahrt ab. Viele Gäste wollten sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen und strömten auf die neue Fähre, die laut Kapitän Christoph Heemann locker 49 Passagieren und etwa 30 Fahrrädern Platz bietet. Auf der alten Fähre konnten nur zwölf Radfahrer untergebracht werden - viel zu wenig bei rund 200 000 Fahrgästen, die pro Jahr erwartet werden.

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