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19.02.2010
Die Fähre kommt
Liefertermin Dienstag, 23. Februar.

Der Transport aus Holland trifft bereits in der Nacht in Witten ein. Abgeladen wird das Schiff dann aber erst bei Eintreffen des Autokrans um 12.00 Uhr.

Die neue Fähre vor ihrem Umbau in einer holländischen Werft. Nochimmer ist etwas frische Farbe notwendig.

15.02.2010
Eine neue Fähre für die Ruhr
Schiffskörper wird in Witten angeliefert

Der lang erwartete Zuwachs für die Wittener Ruhrtalfähre wird in diesen Tagen erwartet. Der erste, bereits für den 11.2. geplante Transport erhielt wegen der Witterungslage keine Genehmigung. Aufgrund der Wetterlage muss kurzfristig entschieden werden, ob ein Transport möglich ist. Die Wabe informiert, sobald ein verbindlicher Termin feststeht.

Das neue Schiff soll zwischen Burgruine Hardenstein und der Herbeder Schleuse ihre kleine Schwester Hardenstein im Fährdienst ersetzen. Notwendig wurde die Neuanschaffung durch die stetig steigenden Fahrgastzahlen, denen das bisherige 10-Meter-Schiffchen kaum noch Herr werden konnte.

Per Schwertransport – eskortiert von Polizei und mehreren Begleitfahrtzeugen – gelangt der Schiffskörper über Nacht vom niederländischen Sint Annaland an seinen Bestimmungsort in Witten, wo er von einem 60-Tonnen-Kran an seinen einstweiligen Liegeplatz am alten Schleusenwärterhaus gehievt wird.

Besonders der letzte Kilometer wird dann noch einmal spannend: erst vor Ort wird entschieden, ob der überbreite Transport unter den herrschenden Witterungsbedingungen den direkten Weg über Land nehmen kann. Falls das Befahren des Wirtschaftsweges, der zur Insel führt, nicht möglich ist, wird das Schiff am Kemnader See eingesetzt und mit Hilfe eines Schleppers über die Ruhr transportiert.

In den folgenden Wochen werden die Mitarbeiter des Fährbetreibers Wabe mit Hilfe der Wittener Karrierewerkstatt die Fähre dann ausrüsten und seetüchtig machen. Bei dem neuen Schiff handelt es sich nämlich um einen fünf Jahre alten Kasko, also einen Schiffsrumpf der noch keine Motoren oder sonstige Schiffsausstattung hat. Auch inzwischen geänderte Vorschriften erfordern umfangreiche Umbaumaßnahmen. „Um die Fähre komplett auszustatten, fehlen uns noch etwa 15 000 Euro”, sagt Wabe-Chef Thomas Strauch. „Wir hoffen, die noch fehlenden Mittel durch Geld- und Sachspenden aufbringen zu können.” Voraussichtlich im Mai soll das neue Schiff, das noch keinen Namen hat, im Fährbetrieb eingesetzt werden.

Wenn dem Schiff dann seine Seetüchtigkeit bescheinigt wurde, werden zunächst noch Erprobungs- und Einweisungsfahrten für die Fährleute durchgeführt, bevor das neue Schiff in Dienst gestellt werden kann. Das Fährleute-Team kann auch noch Unterstützung durch Ehrenamtliche Fähr-Kapitäne gebrauchen, die von der Wabe ausgebildet werden. Bei Fragen und Interesse kann man sich an die Wabe (Tel.: 02303-395380) oder Fähr-Kapitän Christoph Heemann (Tel.: 0163-9669540) wenden.

Spenden für den Ausbau der neuen Fähre können auf das Konto der Wabe mbH, Konto-Nr 8540114, bei der Stadtsparkasse Witten unter dem Stichwort „Fährneubau” eingezahlt werden.
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