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24.07.2010
Die Ruhrtalfähre nimmt eine zweite Fährstelle am Kemnader See in Betrieb
Saisonauftakt im neuen Revier

Am 24.Juli war die feierliche Eröffnung der neuen Fährstelle.


Die alte Fähne, hier noch der alten Beschriftung Hardenstein, läuft den Hafen in Bochum-Oveney an.

Wilfried Perner, Geschäftsführer des Freizeitzentrums Kemnade (FZK), nennt es einen „historischen Meilenstein“: erstmals sind die Städte Bochum, Hattingen und Witten durch eine Fähre verbunden. Denn die Ruhrtalfähre macht sich auf zu neuen Ufern.

Mit Indienststellung der neuen Fähre am Ruhrtalradweg im Juli, wurde die alte Fähre frei für eine neue Aufgabe. In Kooperation von FZK und Fährbetreiber Wabe befährt das kleine Arbeitspferd der Ruhrtalfähre nun den Kemnader See auf der Route Herbede-Südufer/Oveney-Gibralter/Kemnader-Wehr und zurück.

In den verbleibenden Wochen bis zum Saisonende im Oktober, wird zunächst ein Probebetrieb aufgenommen, bei dem die Fährleute das neue Revier kennen lernen und Erfahrungen sammeln. Der Kemnader See, mit seinen Wellen und oft starken Winden ist eine ganz neue Herausforderung für die Mannschaft der Wabe. Eine Überfahrt dauert auf dem See 10 Minuten.

„Hier auf dem See ist der Fährbetrieb anders als an der Schleuse. Dort waren immer nur 90 Meter über die Ruhr zu bewältigen", erklärt Fährmann Christoph Heemann. "Hier sind es von Station zu Station immerhin fast 900 Meter. Das ist etwas total anderes. Obwohl sich der Fährenmotor darüber freuen wird.“

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